#3 Unternehmensübernahme nach einem Schicksalsschlag – Gabriele Leidinger vom Transport- und Baggerunternehmen Leidinger
Shownotes
In Episode 3 von „Ich bin Unternehmerin PUNKT“ spricht Landesvorsitzende Lisa Sigl mit Gabriele Leidinger, Geschäftsführerin des Peuerbacher Transport- und Baggerunternehmens Leidinger. 2005 übernahm sie das Unternehmen nach einem unerwarteten Schicksalsschlag. Gabriele erzählt, wie sie diese Herausforderung mit Mut, Intuition und Konsequenz gemeistert hat. Sie spricht über die Rolle der Transportbranche als Systemerhalter und hebt hervor, wie wichtig es für Unternehmerinnen ist, frühzeitig für die Zukunft vorzusorgen. Die Folge gibt ehrliche Einblicke in ihren persönlichen Weg, die Höhen und Tiefen einer Unternehmensübernahme und die wertvollen Erfahrungen, die sie an andere Unternehmerinnen weitergibt.
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00:00:08: Herzlich willkommen zu unserem Podcast.
00:00:10: Ich bin Unternehmerin Punkt von Frau in der Wirtschaft Oberösterreich, dem Podcast mit inspirierenden Erfolgsgeschichten von Unternehmerinnen aus ganz Oberösterreich.
00:00:19: Mein Name ist Lisa Siegel und ich freue mich dich jeden Monat bei einer Reise durch alle Bezirke begleiten zu dürfen.
00:00:25: Unsere Reise geht heute in den Bezirk Christkirchen.
00:00:28: Heute spreche ich mit Gabriele Leidinger Geschäftsführerin des Bäuerbacher Transport- und Baggerunternehmens Leidinger.
00:00:34: In den letzten Jahren übernahm sich das Unternehmen nach einem unerwarteten Schicksalsschlag.
00:00:38: Gabriele meisterte diese Aufgabe mit Mut, Tuition und Konsequenz.
00:00:43: Wir bekommen heute ehrliche Einblicke in ihren persönlichen Weg die Höhen- und Tiefen der Unternehmensübernahme und die Learnings, die sie anderen Unternehmerinnen weitergibt!
00:00:52: Liebe Gabi, es freut mich sehr dass du heute bei mir im Podcast bist und über dich erzählst.
00:00:57: Vielleicht fang am besten einmal damit an.
00:00:59: kannst Du Dich kurz vorstellen?
00:01:01: Deinen werde Gang ein bisschen erzählen?
00:01:03: wie Bist Du denn ins Unternehmen gekommen?
00:01:04: Hallo
00:01:05: liebe Lisa Es freut Mich das ich da heute da sein darf um meine Geschichte erzählen darf.
00:01:10: Ja Ich bin in Mutter Nehlen seit nineteen Hundertdreiundneinzig.
00:01:13: Ich habe vorher auch die Handelsschule absolviert Und Bin dann vier Jahre Wir schreibt kraftetisch gewesen bei einem Anwalt in Wels.
00:01:23: Und ja, dann haben wir geheiratet und dreiundneinzig bin ich dann ins Unternehmen meines Mannes eingestiegen.
00:01:30: Ja!
00:01:31: Wir waren beide sehr, sehr jung und es war auch eine schwierige Zeit.
00:01:35: Es war eigentlich nicht so dass man Vorbilder gehabt hat die uns da was gelehrt und wir haben eigentlich ganz von vorne angefangen.
00:01:45: Wir haben auch sehr viel Kraft und Energie hineinsetzen müssen, damit wir sie da auf die Vier stehen haben können.
00:01:51: Und das ist uns sehr gut gelungen!
00:01:54: Als mein Mann nach Hause kamen, hatten wir drei Lostern gehabt und eigentlich danach haben wir sich sukzessive erhöht und sind bis zu dreißig Lostering gekommen.
00:02:05: Und dann ist ihm im Jahr zweitausendfünf der Schicksalsschlag gekommen.
00:02:08: wo mein Mann durch einen Arbeitsumfall tödlich verunglückt ist hat sich für mich die Herausforderung gestellt.
00:02:16: Was mache ich jetzt?
00:02:17: Und ich muss ehrlich sagen, für mich war es eigentlich so voll klar, dass ich das Unternehmen weiterführen werde.
00:02:25: Ich habe wirklich so wie ... oder mein Mann und ich haben so viel Energie hineingesetzt, als ob man da Tick-Omas waren, wo wir gewesen sind und dann haben wir doch ... Das kann's doch nicht sein, dass ihr jetzt das alles hinschmeißt!
00:02:34: Irgendwo hat man auch Verantwortung gegenüber deinen Kindern und den Mitarbeitern.
00:02:42: Dann haben wir gedacht, ich kämpfe weiter.
00:02:45: Das bin einfach alles Schwiedig.
00:02:48: Einfach war es nicht so wie auch dazu.
00:02:51: Aber ... Ich habe mir dann gedacht, allein schon ist das nicht.
00:02:55: Weil ich hab trotzdem zwei kleine Kinder gehabt die waren acht und dreizehn.
00:02:59: Und dass mit denen natürlich abbraucht haben noch im Tod ihres Vaters.
00:03:03: Das ist auch klar gewesen.
00:03:05: Ja, da hab ich mir dann so überlegt.
00:03:07: Da haben wir dachte, ich brauch irgendeine.
00:03:09: Jemanden an meiner Seite, der zumindest das aufgebildet meines Mannes übernimmt.
00:03:14: Ich habe so mehr die Büro-Dettigkeiten und diese Position ist eigentlich so mehr übermügerend und bei ihm ist eigentlich alles ... Er hat mich auch nicht erklären, da ist eigentlich das ganze technische gelaufen.
00:03:26: Und wenn man doch die braucht irgendwann, dann muss man dort technisch zur Seite steht und muss ehrlich sagen, das war nicht so.
00:03:33: das wo ich Kinder hab Der Schwager meines Mannes, der jahrelang im Unternehmend tätige und ich muss ehrlich sagen, er hat auch sehr viel gewusst.
00:03:45: Er war wirklich weiter involviert wie jeder andere Mitarbeiter.
00:03:49: Und dann habe ich ihn gefragt ob er sich das vorstellen kann, dass er dieses Aufgabengebiet übernimmt?
00:03:54: Dann hat er gesagt ja, er führt sich da e-Verantwortungsgefahr und gefällt es einfach, dass man das machen muss!
00:04:01: Da ist mir dann schon ein Storre vom Herzen gefallen, dass der das gemacht hat.
00:04:05: Das heißt, du hast auch sehr viel Unterstützung in der Familie gehabt?
00:04:09: Ja und das ist dann so weitergegangen.
00:04:10: Ich muss alle sagen meine Familie oder auch die Familie meines Schwagers wir haben ja schon so zusammengekommen und eigentlich ob sie arbeiten gewesen sind privat oder in der Firma war nicht gesagt wie ich brachte weil da war immer wer da und eins muss ich schon sagen im familiären Bereich Da kannst du ja eine Qualität aufbauen, die sich so ein Unternehmen entstärkt.
00:04:34: Und ich bin davon überzeugt, dass man damit bewerbt, das hast du ja schon sehr geneidigt hat daran.
00:04:40: Wie flexibel und wie ... Ja, mit so einem Komfort, wie man kommen kann.
00:04:46: Weil in dem Moment also zusammenhalten ist und jeder tut, wie immer sein eigenes Unternehmen war.
00:04:52: Da ist man schon sehr stark.
00:04:54: Ja, das stimmt.
00:04:55: Das stimmt!
00:04:56: Das heißt, du hast da ein tolles Team, das hinter dir steht.
00:04:58: Ja ich muss auch sagen meine Mitarbeiter die sind wirklich am Anfang vorhin ganz hinter mir aber es kommen halt dann Jahre wo sie halt dann ausprobiert und die Themen so... das ist auch ganz wichtig.
00:05:09: was jetzt die Leute sagt Grenzen setzen ist ein ganz wichtiger Schritt.
00:05:14: ja man muss halt dann mal in Nassung gehen oder so im Anlassungen auch wenn's nuss wird oder dass man wenn nussen notwendig braucht Aber man muss sich... man kann sich nur mit Grenzen setzen und Respekt verschaffen.
00:05:27: Ich glaube, das ist ja insbesondere bei dir im Transportgeschäft, im Baugeschäft natürlich einerseits bei den Mitarbeitern ein wichtiges Thema ist aber andererseits auch unter Kollegen oder?
00:05:38: Ja der Mitbewerb ist natürlich schon so eine Sache.
00:05:41: wie soll ich sagen gerade die Braubrasche ist nur mehr als die Transportbranche.
00:05:48: und da sagt man heute immer nur es ist alles klimmer da haben Frauen nichts verloren.
00:05:53: Ich hab das auch dann so gehört, wie mein Mathe gestorben ist.
00:05:56: Dann hat man es schon bei den Leuten so gehört ... Na, die schafft es sowieso nicht!
00:06:00: Die muss ja so viel aufhören.
00:06:02: und da muss ich sagen, ich habe da so viele Energien gebraucht.
00:06:04: und dann haben wir gedacht, das gibt's nicht.
00:06:07: Das beweise ich an, das kann ich.
00:06:10: Super sehr stark.
00:06:11: Man kann schon in Situationen ... Das glaubt man nicht, was man der Kraft zusammenbringt?
00:06:15: Ja also trotzdem.
00:06:16: Und
00:06:16: dann weiterkämpft er.
00:06:17: Richtig ein Ehrgeiz.
00:06:18: Ja genau.
00:06:20: Ja super wahnsinnig.
00:06:21: Und das heißt, du hast es dann auch geschafft, dass da Durchsetzungsvermögen kriegst und sozusagen auch Unterbranchenkollegen dich durchsetzen kannst.
00:06:31: Auch bei Aufträgen
00:06:32: etc.,
00:06:32: ich glaube, das ist ja gar nicht so einfach.
00:06:33: Nein!
00:06:35: Wie soll ich sagen?
00:06:37: Ich glaube, man muss dann irgendwann lernen, dass man gewisse Fähigkeiten sich aneignet und für mich wurde konsequentes Beweisen ganz wichtig um.
00:06:46: was aber vorhin ist.
00:06:47: Das muss ich auch sagen... Die Unsicherheiten und die Schwächen, die darf man nicht zähn.
00:06:53: Das geht nicht.
00:06:54: Also immer selbstbewusst auftreten?
00:06:55: Ja genau!
00:06:55: Aber wenn es ihm nur so schlecht geht, das muss mal lauern, aber sicher nicht demgegenüber.
00:07:01: Es ist ganz wichtig, das gebe ich schon so weiter.
00:07:03: Und es ist einfach ein bisschen eine rarere Branche.
00:07:07: Aber das macht ja stark und wir lernen da auch mit.
00:07:11: Das heißt, du hast schon verschiedene Learnings auch dir mitnehmen können aus den letzten Jahren.
00:07:16: Du hast ja vorhin erzählt, du bist seit deiner Zeit im Unternehmen und hast dann verschiedene Steps durchgemacht.
00:07:23: Und bis von der Mitarbeiterin zur Unternehmerin waren – das ist ja ein Rollenwechsel in Wahrheit!
00:07:27: Wie ist da dabei gegangen?
00:07:30: Ich denke mal vom Aufgehunggebiet hat sich nicht sehr viel geändert.
00:07:35: aber ich habe mir früher immer gedacht Mein Mann hat mir wirklich viel gesprochen, dass das keinen Unterschied macht, wo man umsitzt oder eine Stufe unter.
00:07:45: Aber es ist schon dann bei den Entscheidungen... Du hast jetzt nicht mehr das gefragt und du bist der Letzte, der entscheidet!
00:07:51: Und das ist schon auf ganz, ganz schwierig.
00:07:54: und die Themen, die Zeiten überhaupt, wenn man so zurückblickt oder noch vorschaut.
00:07:59: Sie wird immer schnelllebiger und turbulenter.
00:08:04: Ich habe schon so Höhen, Tiefen auf und ob es Krisen in den letzten Jahren.
00:08:09: Und da muss man schon auf der Hurt sein, dass man sagt
00:08:13: ja
00:08:14: verliert man doch nicht oder.
00:08:17: ich denke mal das ist ganz wichtig, dass mein einen Schritt dem anderen gegenüber voraus ist und dann kann man schon viel bewegen oder einfach wieder schauen, wir haben auch in meinen Jahren vieles wieder umstrukturiert.
00:08:30: Wir haben es erst nur last waren gehabt und dann haben wir mal mit dem Bagger-Verleih angefangen, da habe ich ... weil ich einfach ... das wollte dann auch mehr im regionalen Bau in der Region zu Hause ist, auf Fuß zu fassen.
00:08:43: Und da hab' ich dann mit sehr vielen kleinen Baggerunternehmen zusammengearbeitet.
00:08:49: Die haben mich bei mir dann schon gekauft und ich bin ja halt den Asupig gefahren.
00:08:56: Die haben sich dann auch so ein großes Baugerät nicht lesen können.
00:08:59: Und die haben sie bei mir angemittet und wir haben halt da miteinander gearbeitet, und dann weiß ich, wann ist die Arbeit über mehr geworden?
00:09:06: Dann haben es eigentlich meine Aufträge nicht mehr bedienen können!
00:09:08: Und dann habe ich gesagt ja, wenn du das in den Wochen kannst, dann muss ich mir selber einen Bagger voreinstellen und fange mit diesem Zweig achern.
00:09:17: Ja, dann ist ihm das Bagagebär wieder dazugekommen.
00:09:20: Ja mittlerweile haben wir noch ... Das ist zwar noch sehr jung Mein Sohn hat jetzt das ja auch in Betrieb und der hat jetzt noch eine Kfz Werkstätte aufgemacht.
00:09:31: Ja, sehr viel Freude kann unterwegs sein!
00:09:33: Also sind schon sehr breit aufgestellt.
00:09:37: Ich glaube, dass während der Zeit auch ganz wichtig ist, dass man einfach darauf schaut oder ein Punkt genau draufschaut was funktioniert?
00:09:43: Was funktioniert weniger?
00:09:45: Wo muss man eingreifen?
00:09:46: Wo müssen wir etwas verändern?
00:09:47: Wie gehst du an bei dir im Unternehmen?
00:09:50: Ja, wir gehen es einmal probieren.
00:09:52: Irgendwo wieder, wo man sich denkt, da geht ein Dirlaff, das probiert man und dann muss man halt schauen... Man kann ja immer wieder andere Weichen stellen oder man verändert's ein bisschen aber... ...eins kann ich sagen, nach Jahrzehnten langer Erfahrung ist es ganz wichtig Veränderung zulassen und sie auch zu nehmen weil ich denke mal wenn man immer so bleibt wie man war verliert man den Anschluss überall und es ist auch immer wichtig, dass man eher vorne ist wie hinten.
00:10:24: Und gerade in einer so Zeit wie heute, wo's sehr turbulent und schnell geprägt wird, ist das immer wichtiger weil man kann auch schneller als Verlierer hervorgehen.
00:10:32: dann muss man schon aufpassen.
00:10:35: Ich möchte noch ganz kurz zurück springen nochmal zu deinen Mitarbeiterinnen Mitarbeitern.
00:10:40: und wirst du es Führungspersönlichkeit agierst?
00:10:43: Gibt es irgendwelche Situationen, wo du gesagt hast?
00:10:46: Du hast die bewusst entschieden für etwas oder gegen etwas entschieden sozusagen auch als vielleicht weibliche Führungskraft anders gemacht.
00:10:54: Als männliche Kollegen.
00:10:57: Ja das kann jetzt nicht so mal wie ich als V.A.
00:10:59: anders war und wir waren mal, weil man nicht so normal einsetzen kann.
00:11:03: aber wie soll ich sagen... Ich glaube dass einfach wirklich ist der Respekt!
00:11:10: klare Erwartungen, dass man das die Mitarbeiter klarlegt.
00:11:14: Ganz ganz wichtig ist auch, dass Mitarbeiter Veränderung mitmachen.
00:11:18: Das ist nicht immer so einfach.
00:11:20: aber man muss ihnen heute erklären, dass es die Zeit einfach fordert, dass sich man sich verändern muss und da irgendwo wieder mal was anderes tun muss und dass sie dort mehr ermitteln.
00:11:32: Und vor allem wichtig ist, dass wir arbeiten machen, die sinnvoll sind oder auch dass man sich weiterentwickelt und nicht stehen bleibt.
00:11:43: Und ganz, ganz wöchentlich ist auch eine faire Führung.
00:11:48: Dein Andern gegenüber, das man sagt ja... ...und so bin ich eigentlich immer wieder gut gefahren, aber Konflikte gibt es immer ständig und die muss man irgendwie bewältigen.
00:11:59: Genau!
00:11:59: Du hast absolut recht.
00:12:01: Ja Entscheidungen,
00:12:02: d.h.,
00:12:02: du triffst Entscheidungen auch im Team oder triffest du im Endeffekt dann die Entscheidung alleine?
00:12:08: Wie gehst du denn an?
00:12:09: In großem und ganzem, in einem kleineren Team, sagen wir so, treffen mir die Entscheidungen.
00:12:17: Direkt im ganzen Team wäre das eigentlich zu groß, weil ich halt gesagt habe, da haben jetzt dort... ...fünfundzwanzig sechse zwanzig Leute Mitsprache recht?
00:12:25: Ich glaube, dass dat auch nicht funktionieren.
00:12:27: Aber man setzt sich doch zusammen und hört vielleicht ein bisschen in die Leute hinein, dass man Erfahrungswerte mitnimmt aber so direkt einbinden durch mein Team nicht!
00:12:40: Ja, weil schlussendlich trägst du ja dann als Unternehmerin die Verantwortung für deine Entscheidungen oder für die Entscheidungen, die es ihrem Unternehmen trifft.
00:12:50: Oder was glaubst Du?
00:12:52: Welche Fähigkeiten braucht man, dass man aus gewissen Verhandlungen beispielsweise gut hervorgehen kann?
00:13:02: Ich glaube das ganz wichtig ist, dass Man den anderen auch respektiert Und dass man auch irgendwo, Sie meinen jetzt das bei Verhandlungen oder wie ein Mitarbeiter das ist?
00:13:17: Genau.
00:13:17: Also beides eigentlich.
00:13:18: Beides.
00:13:20: Ich
00:13:20: glaube beim Mitarbeiter sage es eher so, dass man wertschätzend und verantwortungsvoll ist zuverlässig.
00:13:27: Das ist so.
00:13:28: Mitarbeiterseitig sollte auch hineingespielt werden mitbewerben.
00:13:32: Es ist eigentlich auch nicht rettveränderster.
00:13:34: Ja.
00:13:35: Und auch glaube ich eine gewisse Bönglichkeit und Vorbild, wie man den anderen gegenüber wirkt ist ganz wichtig.
00:13:43: Und gelernt hat es mir auch das mit Herzen verstanden Unternehmen zu führen da geht man am besten durch die Welt.
00:13:48: Sehr gut!
00:13:50: Das ist wirklich ein schönes Signal perfekt.
00:13:52: Was würdest du den Frauen raten?
00:13:55: Die vielleicht eine Führungsrolle übernehmen wollen in einer eher Männerdominierten Branche?
00:14:02: Ja das haben wir vielleicht schon ein bisschen erwähnt.
00:14:04: ich sage immer wieder Wichtig ist, dass man konsequent ist und eben Schwächen und Unsicherheiten darf es gar nicht geben.
00:14:14: Und ganz wichtig war mir eigentlich auch immer die Menschlichkeit.
00:14:18: Die Solarientour im Vordergrund stehen aber auch Resolute sein um Grenzen setzen – das ist auch sehr, sehr wichtig!
00:14:28: Ja, die Transportwirtschaft ist ja eine sehr wichtige für Insgesamt Oberösterreichswirtschaft.
00:14:34: Man sagt immer, die Transportwirtschaft ist der Blutkreislauf der oberösterreichischen Wirtschaft und insbesondere in Oberösterreich wären ja neunzig Prozent der ganzen Transporte unter dem Umkreis von hundert Kilometern gefahren.
00:14:48: Ich glaube da gehörst du auch dazu?
00:14:49: Ja eigentlich schon!
00:14:52: Und es ist also so die Transportbranche oder überall wo man mit einer Lastung herkommt, einer der stinkt oder der laut ist.
00:15:03: Es ist ja gar nicht so einfach, aber ich denke mal es wäre sehr wichtig dass man den Leuten das beibringt.
00:15:10: ohne die Transportwirtschaft würde alles zusammenbrechen und es gäbe weder ihnen Supermarkt-Wars oder man kann keine häuslende bauen.
00:15:19: Die Infrastruktur für die Region ist es sehr sehr wichtig, dass unser Unternehmen gibt.
00:15:25: Man sollte jeder jetzt unternehmen seine Berechtigung.
00:15:28: auch ich glaube Trotzdem hat man es auch in Corona-Zeiten gemerkt.
00:15:33: Wir sehen Systeme halt da und das ist ganz, ganz wichtig!
00:15:37: Und mit uns auf Reihenwand sind die Leute mit unserer Branche so anerkennendeten?
00:15:44: Ja also ich glaube... Ich sehe es ja tagtäglich bei mir in meinen Unternehmen.
00:15:49: Also wenn wir die tägliche Warnlieferung nicht bekommen würden, dann können wir nicht aufsperren.
00:15:53: Das tut man dann.
00:15:55: Da würde alles stehen.
00:15:56: Genau das ist ein richtiger System halt.
00:15:59: Absolut!
00:16:00: Wie fühlst du auch dein Unternehmen diese sehr viel Verantwortung für die Wirtschaft in Oberösterreich direkt in die Zukunft?
00:16:08: Gibt's da gewisse Ansätze, wirst du dranbleibst an dem momentanen Trends auch?
00:16:15: Wie soll ich sagen, es ist jetzt nicht ganz so.
00:16:18: Man muss halt überwiederschauen was ergibt sich und so direkt ein Ziel haben tut man nicht.
00:16:25: Man hat eine gewisse Vorstellung das macht man Und das führt man halt dann fort.
00:16:35: Transportbranche ja wie führe ich das?
00:16:38: Ich meine, man muss halt schauen wo ist er aber da?
00:16:41: und den nützt man.
00:16:43: Sie soll auch sinnvoll und traurig sein, was schon in der letzten Zeit sehr schwierig ist.
00:16:49: Dass man da noch ein Geld verdienen kann und das ist sehr schwierig oder herausfordernd muss ich mir sagen dass man immer wieder Wege sucht sich ein bisschen abzuändern wo man sagt ja das machen nur nicht alle und dann kann er halt wieder...
00:17:06: Kann aber auch eine Chance sein sie vielleicht in gewissen Geschäftsfeldern zu etablieren.
00:17:11: Ganz, ganz wichtig und ich glaube das egal welche Branche es ist.
00:17:17: Man sieht ja immer wieder, wir haben sehr viele Krisen gehabt jetzt in den letzten Jahren.
00:17:21: aber es gibt Unternehmen die gehen aus Krisen so gestärkt hervor und sind so erfolgreich.
00:17:27: Und das muss man sich eigentlich schon immer wieder sagen.
00:17:31: Muss man sie selber bei der Nase machen?
00:17:32: Man muss das suchen!
00:17:34: Das gibt's immer wieder und heute ist eine Chance durch die ganzen Medien.
00:17:39: Jeder Ritter ist so schlecht geworden, jeder schmeißt alles zusammen und das will man einfach wieder so umsonst nehmen.
00:17:47: Ich kämpfe.
00:17:48: Naja vor allem was kann man vielleicht selber auch in seinen Wirkungskreis dazu beitragen?
00:17:52: Dass es wieder bergauf
00:17:53: geht?
00:17:53: Genau!
00:17:54: Einfach Ideen suchen oder... Das merkt man schon.
00:18:00: alle abwürzen und nicht sagen, das muss ich selber tun.
00:18:05: Wie sie Verantwortung auch immer in seinem Haus.
00:18:09: Genau!
00:18:10: Schön da sind wir uns einer Meinung.
00:18:13: Gabi du bist ja Unternehmerin Führungskraft.
00:18:17: Du bist auch Vorbild vor allem in der Transportwirtschaft.
00:18:21: und gibt es irgendwelche schwierigen Situationen?
00:18:24: woest du mal gesagt hast aus der habe eigentlich jetzt das meiste gelernt
00:18:29: Ja, das mieste gelernt muss ich sagen.
00:18:32: Da komme ich wieder drauf zurück ist trotzdem der Tod meines Mannes.
00:18:35: ja und dass das keine einfache Zeit war möchte ich schon sagen und damals war es schon so und das möchte ich auch vielen raten.
00:18:44: Man ist jung und man sollte sich schon vorsorgen.
00:18:49: wir haben damals kein Testament gehabt.
00:18:51: Ich hab zwei Millionjährige Kinder, da muss man sagen, dann gibt's normale Erbfolge.
00:18:58: Das heißt ein Drittel, ich hab die Frau, zwei Drittel haben die Kinder.
00:19:01: Dann hast du einen Gerichter in Knack und ein Unternehmen führen halt mit Antrittler-Geschäftsanteile.
00:19:09: Das funktioniert nicht!
00:19:11: Und das war immer so, mein Mann hat hundert Prozent Geschäfzanteile gehabt und dann war das so die Erbvolge.
00:19:16: Und der dediert schon Unternehmer und Unternehmerinnenraten.
00:19:23: Man sollte das in Betracht sind und so wird man wirklich im Vorfeld, wenn man auch ein Unternehmen hat.
00:19:28: Sei es vielleicht bei der Wirtschaft kann man da sein.
00:19:31: Auch Leute die da irgendwie mit Rat und Tat zur Städte stehen oder steuerbereiter als Vertrauens dass man schon sagt Im Falle des Falles wie ist man abgesichert?
00:19:45: Das nächste war auch ich hatte keinen Befähigungsnachweis ja.
00:19:49: Das war auch eine Herausforderung.
00:19:52: viel mehr, dass ich sage, ich tue da weiter.
00:19:54: Da sind ja so viele Höhen und Tiefen dann auf mich zukommen.
00:19:57: Und da muss ich schon sagen, du habt mir auch schon die Wirtschaftskammer sehr stark
00:20:00: geholfen.".
00:20:02: Also das Vorsorgethema nehme ich auch auf jeden Fall mit, weil das ist sicherlich etwas, worüber sich sehr viele nettgedanken machen.
00:20:08: aber da hast du natürlich absolut recht im Katastrophenfall oder im Schicksalsschlag steht man dann auf einmal da und ist natürlich mit Problemen konfrontiert mit denen man noch nie zu tun hatte.
00:20:23: Und auch die Kursenzeit, Energie und Geld.
00:20:27: Das ist ganz wichtig dass wir da... Also das rat ich schon Unternehmerinnen und UnternehmerInnen.
00:20:33: Das in Betracht zu ziehen.
00:20:35: Man hofft ja nicht das passiert aber so.
00:20:38: Vorsorge Themen sind ganz wichtig.
00:20:40: Da
00:20:41: sollte man sich auf jeden Fall beraten lassen wahrscheinlich
00:20:43: auch
00:20:43: an den rechtlichen Aspekt mit reinzunehmen.
00:20:46: Das wird man mit der Netzwerke brauchen, weil selber hat man die Erfahrungswerte oder wie man wirklich... Ich glaube auch dass das direkt an das Unternehmen oder wie die Strukture eingepasst werden muss.
00:20:59: Ist ganz wichtig.
00:21:01: Es ist ein sehr individuell natürliche Situation.
00:21:03: Genau.
00:21:06: Ja, ich würde dir nur fragen, du bist jetzt Unternehmerin und Mutter von zwei Kindern.
00:21:11: damals wirst du übernommen hast noch kleinere Kinder?
00:21:15: Du bist auch politisch aktiv bei dir in deiner Heimatgemeinde.
00:21:18: Wie schaffst du das jetzt eigentlich alle?
00:21:20: Es gibt uns einen Tipp, wirst du das alles und dann Hut kriegst!
00:21:23: Ja oft ist es nicht ganz so einfach.
00:21:24: aber ich denke mir hat er das einmal geholfen... Ich bin immer im Betrieb gewesen und ich wollte irgendwann mal ein bisschen aussehen und dann habe immer ja Politik hat mich immer schon ein bisschen interessiert.
00:21:36: Und dann bin ich eben in den Gemeinderat gekommen und zeitlich muss ich sagen Geht es jetzt, wenn meine Kinder größer sind?
00:21:43: Früher wäre das nicht gegangen.
00:21:44: Weil einfach ... Ja, heute kann ich mal sagen, meine Tochter ist zwar nur Teilzeit im Betrieb aber die nimmt sich halt dann Urlaub und ersetzt mich da drinnen.
00:21:56: Jetzt geht es leicht Aber früher war es ganz schwierig gewesen dass sie da eigentlich wegkopp können.
00:22:03: Aber halt nehm' ich mir die Zeit Und ich schaffte es auch irgendwo, dass man sagt, so eine Semmelums Meine Firma ist mehr tagsüber und man braucht ja eine gewisse Herausforderung.
00:22:16: Und es sind auch sehr viele interessante Sachen wieder, was man da erfährt – ganz was anderes wie sozusagen nur in einem Unternehmen tätig zu sein.
00:22:28: Man lernt auch doch so viel dazu!
00:22:30: Ja super, das heißt du bist immer open minded und schaust auch nach links und rechts.
00:22:33: Das ist sehr schön!
00:22:35: Vielen herzlichen Dank liebe Gabriele dass du dir Zeit genommen hast sogar auf Togsüber mit mir im Podcast zu sprechen.
00:22:43: es freut mich wirklich sehr.
00:22:44: du hast wirklich bewegende Einblicke auch gegeben ganz gute Tipps für unsere Unternehmerinnen für unsere Zuhörer und Zuhäuerinnen wirklich großartig und vor allem ganz spannende Einblicke in die Transportbranche gegeben und auch eine Lanze für die Transportwirtschaft gebrochen.
00:23:00: Ich glaube, das ist immer ganz wichtig auf diesen Rausen zu tragen, dass es einfach sehr wichtig ist und für unsere Logistik in ganz Oberösterreich.
00:23:08: Vielen herzlichen Dank, dass du da warst!
00:23:09: Ich freue mich aufs nächste Mal.
00:23:12: Danke, dass ich da sein darf dürfen, weil es war ganz interessant.
00:23:17: Das war der Podcast von Frau in der Wirtschaft OberÖsterreich – ich bin Unternehmerin Punkt.
00:23:22: Vielen dank, dass Du dabei warst, liebe Zuhörerinnen Wenn du mehr bespannende Persönlichkeiten unternehmerinnen aus ganz Österreich erfahren möchtest, dann bleib dran.
00:23:30: Abonniere, likee oder teile auch gerne unseren Podcast und keine Folge mehr zu verpassen!
00:23:35: Ich freue mich aufs nächste Mal.
00:23:36: – deine Lisa Siebel.
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